Villa G.

Schade ist es um dieses Unikat der Architektur. Am Rande einer Großstadt steht in einem Waldstück eine verfallende Bauhaus-Villa.

Gebaut in den zwanziger Jahren war sie lange das Heim eines reichen Industriellen, welcher zusammen mit einem bekannten Architekten mal etwas Neues ausprobieren wollte. Diese Villa dürfte eine der Ersten im Bauhaus-Stil sein. Ab 2000 wurde die Villa nur noch sporadisch für Kunstausstellungen angemietet. Und um 2010 geschah dann eine wirkliche Dreistigkeit: Man klaute über Nacht, während einer längeren Unterbrechung der Ausstellungen, einfach das Kupferdach. Das besiegelte das Ende der Villa G. Die Mittel zum renovieren fehlen.

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https://tillmanngastner.de/2017/07/09/villa-g/
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